Lange Lebensdauer spart Kosten

Im Bergbau werden große Mengen an Gestein und Erdreich bewegt. Die Transport- und Fördertechnik, die dabei zum Einsatz kommt, ist härtesten Belastungen ausgesetzt. Hinzu kommt, dass Bergbau weltweit immer häufiger auch in kaum erschlossenen Regionen erfolgt, wo die Versorgung mit Ausrüstung und Ersatzteilen schwierig ist. Der Austausch und die Reparatur von defektem Gerät kann in ­solchen Fällen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Längere Aus­fall­zeiten und hohe Kosten sind die Folge. Durch die Verwendung von verschleißfesten Stählen mit verbesserter Haltbarkeit können solche Kosten spürbar reduziert werden. Zu den führenden An­­bietern solcher Stähle zählt der finnische Hersteller Ruukki. Sein verschleißfester Stahl Raex wurde für widrigste Einsatz­be­dingungen entwickelt (Bild). Das Einsatzspektrum erstreckt sich aber auch auf den Bau von Geräten, Trans­portmitteln und An­la­gen in Bereichen wie Güterumschlag, Tiefbau oder Abfall­entsorgung.

 

Die Härte von Raex 400 beträgt etwa das Zweieinhalbfache von herkömmlichen Stählen, bei Raex 500 ist es das Dreifache. Dabei lassen sich beide Sorten trotz ihrer großen Härte und Festigkeit sehr gut schweißen und biegen. Neben dem verschleißfesten Stahl Raex bietet Ruukki auch den ultrahochfesten Stahl Optim an, der mit hoher struktureller Festigkeit z.B. Vorteile beim Bau leichterer Stahlkonstruk­tionen bietet. Die Kombination von Raex und Optim er­­möglicht Gewichtseinsparungen bei gleichzeitig hoher Ver­schleißfestigkeit von Stahlkomponenten und Konstruktionen, wie etwa bei Kippermulden, die leichter sind und dabei mehr Zuladung aufnehmen können als bei der Verwendung herkömmlicher Stähle.

Ruukki Deutschland GmbH, Duisburg (D),

Tel.: +49 203 31739-0, www.ruukki.de

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