Wasserrecycling entscheidend für Sandwaschanlage

Vor kurzem wurde eine neue Sandwaschanlage von CDE
Global im Königreich Saudi-Arabien für die Abdullah Abdein Zementwerke installiert. Die Anlage befindet sich in Tabuk im Nordwesten des Königreichs Saudi-Arabien und umfasst eine Sandwaschanlage vom Typ EvoWash 151 sowie einen Eindicker vom Typ AquaCycle (Bild). In der Waschanlage mit einer Leistung von 150 t/h wird eine Kombination aus Dünensand, gebrochenem Kalkstein und Gabbro aufbereitet, um ein Material zu produzieren, das in einem neuen Werk zur Blockherstellung und in einer Zuteilanlage für Transportbeton eingesetzt wird. Das hat zu einer wesentlich effizienteren Produktion bei Abdullah Abdein Bukhary geführt, die vorher den Sand für diese Zwecke einkauften. Das Projekt für Abdullah Abdein wurde zusammen mit der Middle East Development Company (MEDCO) durchgeführt, die ihren Stammsitz in Djidda und eine Reihe von weiteren Büros im gesamten Königreich Saudi-Arabien in Riad, Al-Khobar und Abha hat.

 

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg dieser Anlage ist die Fähigkeit von EvoWash, eine Kombination von auf­ge­gebenen Materialien aufzuarbeiten. Angesichts der Schwan­kun­gen in der Zusammensetzung des Aufgabeguts aus Dünen­sand und gebrochenem Gestein wurde empfohlen, die zwei Materialien vor der Aufbereitung in der EvoWash zu mischen. „Durch das Mischen des Materials ist die Anlage in der Lage, den erforderlichen Durchsatz von 150 t/h zu erbringen“, sagte Iain Walker, Absatzleiter von CDE für die Golfregion. „Das ist darauf zurückzuführen, dass Dünensand ein sehr feines Material ist. Wenn man nur dieses Material aufbereiten würde, würde die Kapazität der Waschanlage auf ca. 120 t/h reduziert werden. Das Mischen der zwei Materialien gestattet dem Kunden, die erforderliche Kapazität aufrechtzuerhalten und gleichzeitig Sand mit einer hohen Qualität für Beton zu erhalten.“

 

Das Aufgabegut wird trocken zur Anlage geliefert. Die ­EvoWash ist als zusätzliche Option mit einem Aufgabekasten ausgestattet, der an der Seite des Sumpfs mit einer integrierten Wassereinlassstelle angebracht ist. So wird garantiert, dass das Material entsprechend fluidisiert wird, bevor es in den Sumpf der EvoWash gelangt. Dann wird das Material über die integrierte Warman-Schlammpumpe zu einem Doppelzyklon gepumpt. Der Zyklonunterlauf ohne das Material 63 µm wird auf das EvoWash Entwässerungssieb und danach auf eine Halde mit einem Feuchtigkeitsgehalt von ca. 12 % ausgetragen. Der Zyklonüberlauf mit dem Abwasser und dem Material 63 µm wird zur Wasseraufbereitungsanlage mit einem Eindicker vom Typ AquaCycle A400 ausgetragen. Damit wird es möglich, 90 % des Wassers aus dem Sandwaschprozess zur Waschanlage zu recyceln und das Volumen an benötigtem Frischwasser für die Anlage zu reduzieren.

 

Im Eindicker AquaCycle wird das Abwasser vom feinen Material mit Hilfe eines Flockungsmittels getrennt. Das Material gelangt in den Eindicker und wird mit dem vorbereiteten Flockungsmittel dosiert dem integrierten Aggregat vom Typ FlocStation aufgegeben. Von dort wird das Material zur Mitte des Tanks geführt, um ein effizientes Setzen der feinen Teilchen zu gewährleisten. Das Flockungsmittel zwingt die feinen Teilchen, sich aneinander zu binden und zum Boden des Tanks des AquaCycle zu sinken. Das saubere Wasser fließt über ein Wehr am Umfang und wird zu einem Auffangtank geleitet, bevor es zur EvoWash Sandwaschanlage zurückgeführt wird. Der abgesetzte Schlamm wird für den Austrag mit Hilfe des Quadrake-Mechanismus (Abstreifer mit vier Armen) aufbereitet. Dadurch erhält der Schlamm eine Konsistenz, die es erlaubt, dass er über größere Entfernungen gepumpt werden kann.

www.cdeglobal.com

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