Die Rotoform®-Granulations-Erfolgsstory

Sandvik Process Systems, Erfinder des Rotoform®-Verfahrens (1985), stellt auf der diesjährigen Powtech die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit dieses Systems in der Öl-, Gas-, Düngemittel-, Chemie- und Lebensmittel-Industrie unter Beweis.

Mit Granulieranlagen für so unterschiedliche Anwendungen wie unterkühlende Schmelzen, thixotrope, abrasive und korrosive Produkte bietet Sandvik den größten Anwendungsbereich auf diesem Gebiet. Zwei Beispiele aus diesem großen Bereich – der Rotoform 4G und der Rotoform HS (High Speed) – bilden die Schwerpunkte auf der Powtech und werden als Stahlbandkühler-Modell in Aktion gezeigt.

Der Stahlbandkühler ist als integriertes System konzipiert, mit allem was zu einem vollständigen Prozess dazugehört, von der Rotoform-Aufgabe über die  automatische Bandsteuerung bis hin zur Trennmittelaufgabe, dem Abluftsystem und der Abnahmeeinrichtung. Das Herz einer jeden Anlage ist ein Sandvik Stahlband. Die „Rotoform-Familie“ umfasst 9 unterschiedliche Typen und ist für sehr spezifische Aufgaben entwickelt worden, arbeitet aber immer mit dem gleichen Grundprinzip. Mittlerweile sind mehr als 2000 Rotoform-Anlagen weltweit im Einsatz und machen dieses System zu einer der am weitesten verbreiteten Lösung für Granulieraufgaben.

Das Kernstück dieses Systems ist ein perforierter rotierender Zylinder – der Rotoform selbst – welcher Schmelzetropfen über die gesamte Breite eines kontinuierlich laufenden Stahlbandes ablegt. Die Rückseite des Stahlbandes wird mit Wasser gekühlt. Durch die Kühlung erstarren die Tropfen schnell und werden am Ende des Stahlbandes als feste, trockene, freifließende und staubfreie Pastillen abgenommen – ideal für den Transport, die Lagerung und Weiterverarbeitung. Durch die indirekte Kühlung ist das Verfahren sehr umweltfreundlich, da es keinen Kontakt zwischen dem Kühlmedium und dem Produkt gibt. Somit kann es auch zu keiner Verunreinigung kommen. Aufgrund der Wärmeleitfähigkeit des Stahlbandes ist die Kühlzeit sehr kurz. Daher können Dämpfe oder Rauchgase nur in geringer Menge in die Luft gelangen. Umgekehrt kann auch nur wenig Sauerstoff in das Produkt eindringen.

Mit diesem sehr flexiblen, High-Tech-Verfahren können Schmelzen bis zu einer Aufgabetemperatur von 320 °C und bis zu einer Viskosität von 50 000 mPas verarbeitet werden. Abhängig vom Produkt können Pastillen im Bereich von 1 bis 30 mm hergestellt werden.

Rotoform 4G ist die Standard-Ausführung und kann sehr vielseitig eingesetzt werden, z.B. für die Pastillierung so unterschiedlicher Produkte wie Heiß-Schmelzkleber, Harze, Schwefel und Wachse. Für sehr hohe Leistungen, wie sie z.B. in der Düngemittelproduktion gefordert werden, entwickelte Sandvik den Rotoform HS (= High Speed).

Sandvik besitzt das Know-how und die Organisation, um komplette Anlagen einschließlich der Be-, Entlade- und Lagereinrichtungen und den dazu gehörenden Service zu liefern. Komplette Lösungen aus einer Hand, angefangen von Projektstudien über das Basic-Engineering bis hin zur Konstruktion, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme schlüsselfertiger Anlagen – das ist die Stärke von Sandvik.

Sandvik unterhält mehrere Testcenter, in denen alle Rotoform-Typen mit Kundenprodukten getestet und vorgeführt werden können. Außerdem stehen einige transportable Anlagen für Versuche und Pilotproduktionen in Kundenanlagen und -laboratorien zur Verfügung.

Hall 4A, Stand 107

www.sandvik.com

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