BAT-Werk wird zum GHH-Stützpunkt

Der GHH-Einstieg beim ostdeutschen Hersteller BAT dürfte die Region bereichern. Auch Fahrzeuge wie der neue Muldenkipper MK-42, der jüngst den Red Dot Designpreis 2020 gewann, könnten in Krayenberggemeinde gewartet werden
© GHH

Der GHH-Einstieg beim ostdeutschen Hersteller BAT dürfte die Region bereichern. Auch Fahrzeuge wie der neue Muldenkipper MK-42, der jüngst den Red Dot Designpreis 2020 gewann, könnten in Krayenberggemeinde gewartet werden
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Der Hersteller von Maschinen für Berg- und Tunnelbau GHH wird im Herzen des deutschen Kali- und Salzbergbaus einen neuen Servicestützpunkt für seine Kunden errichten.

Dazu stiegen die Gelsenkirchener zum ersten Oktober in die Geschäftsaktivitäten der BAT Bohr- und Anlagentechnik GmbH in Krayenberggemeinde ein: Über ihre Tochtergesellschaft GSE Europe GmbH übernahmen sie das Anlagevermögen der BAT, die demnächst umfirmiert und als BAT Bergbau Service GmbH am Standort fortgeführt wird. 25 Beschäftigte zählt das Unternehmen derzeit.

GHH möchte mit diesem Schritt seinen deutschen Kunden mit umfangreichen Serviceleistungen schnell und zuverlässig zur Seite stehen. Dabei geht es vor allem um Reparaturarbeiten, den Bau von Ersatzteilen sowie die Teilelogistik. Zudem erwägt GHH, den Standort zum Zentrum für seinen Sondermaschinenbau zu machen. „Wir erweitern damit nicht nur unser Leistungsangebot, sondern führen auch einen Traditionsstandort in dieser für Deutschland wichtigen Bergbauregion fort“, sagte GHH-Geschäftsführer Dr. Jan Petzold.

Zuletzt sah sich BAT herausgefordert, den Geschäftsbetrieb fortsetzen zu können. Durch das Engagement der GHH bestehen gute Aussichten für weiteres Wachstum auch in der Region. Bisherige und künftige Kunden dürften profitieren. „Eine Win-Win-Situation“, betonte Petzold. GHH zählt zu den führenden Herstellern in der Branche und ist auf allen Kontinenten aktiv.

www.ghh-fahrzeuge.de

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