Data-Software „GHH InSiTE“ kommt auf den Markt

Nur Maschine starten und loslegen war gestern: Zunehmend werden Berg- und Tunnelbau sowie Großbaustellen auch digital gemanagt. Die neueste Lösung dafür ist die Software „GHH InSiTE“, die markenunabhängig einsetzbar ist.

Mit GHH InSiTE steht Betreibern schwerer Maschinen jetzt eine neue Analyse-Software zur Verfügung
© GHH

Mit GHH InSiTE steht Betreibern schwerer Maschinen jetzt eine neue Analyse-Software zur Verfügung
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Hier ein Dumper, da ein Fahrlader: Die Zeiten, in denen die Gesteinslogistik unter und über Tage allein aus Mensch, Maschine und Material bestanden, neigen sich dem Ende zu. „Smartes Management ist die Zukunft“, sagt Dr. Felix Straßburger, Produktmanager bei GHH. „Das erhöht die Rendite der Betreiber“. Geschwindigkeit sei der Kernnutzen. „Heute sind die Prozesse oft bereits so gut abgestimmt, dass kleinste Abweichungen unliebsame, teure Folgen haben können“. In Anbetracht der hohen Belastung und Produktivitätsziele sei es notwendig, die Kosten unter Kontrolle zu halten.

GHH hat daher zusammen mit Experten die Software Plattform „GHH InSiTE“ entwickelt, die das teure Betriebsgeschehen vor Ort transparent abbildet. Ihr Einsatz lohne durch den Zugewinn in der Betriebssicherheit und Kostenkontrolle, und bildet die Basis für weitere Entwicklungen in der Zukunft.

 

Sensoren liefern Daten

Den Input bezieht das System direkt von den Maschinen vor Ort. Standort, Traglast, Strecken, Verbräuche, Drücke, Temperaturen und vieles mehr: Die Messdaten sind in vielen Maschinen längst vorhanden. Allein an der umfassenden Zusammenführung, sinnvollen Auswertung und übersichtlichen Darstellung mangele es bislang, so Straßburger.

Hier kommt „GHH InSiTE“ ins Spiel. Die Software gilt als mächtiges Werkzeug, das adaptier- und skalierbar, und damit zukunftssicher konzipiert ist. Die Anbindung an die gängigen IT-Infrastrukturen sei gewährleistet. Alle Komponenten sind per Netzwerk miteinander verbunden. Am Leitstand-Controller laufen die Daten zusammen, teils in Echtzeit je nach Quelle. Per PC, Tablet oder Smartphone haben die Verantwortlichen jederzeit alle Informationen verfügbar. Läuft etwas schief oder soll umdisponiert werden, können sie sofort eingreifen: Die vernetzte Gesteinslogistik steht somit für exaktere Prozessabläufe und minimale Abweichungen. Straßburger: „Die Technologie ist erprobt und arbeitet zuverlässig.“

 

Großkunde steigt ein

Noch vor der Markteinführung nahm GHH in 2019 einen Großkunden ins Boot, um die Lösung in der Praxis auf Herz und Nieren zu testen. Die Ergebnisse überzeugten derart, dass Mitte 2020 ein Auftrag daraus wurde: Gegenstand ist ein beträchtlicher Teil des Anlagenparks, rund 150 Maschinen. Nachvollziehbar, denn der Kunde konnte allein schon in der überwachten Teilflotte eine Treibstoffersparnis von 7 % und eine Effizienzsteigerung von 12% realisieren.

Marktbeobachter sind sich einig: Smarte Systeme für die Gesteinslogistik sind gekommen, um zu bleiben. Zu hoch ist der damit erzielte Komfort der zentralen Steuerung, der Beitrag zu Lagebeurteilung in Echtzeit und insbesondere der Zugewinn an Betriebssicherheit und Kostenoptimierung. Und die Entwicklung geht zügig voran. GHH schickt sich an, diesen Markt engagiert mitzugestalten: Das Unternehmen gilt schon jetzt als einer der global führenden Anbieter von nahezu allem, was in der Gesteinslogistik auf Rädern steht.

www.ghh-fahrzeuge.de

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