Neues Simulationstool

Modelling und Simulation sind die Antwort zur Bewältigung der stetig wachsenden Datenflut, die uns zu überrollen droht. Die neue HSC Chemistry 7.0 (Bild 1) von Outotec Research Oy aus Pori/Finnland ist ein einfaches Simulationstool, das konzipiert wurde, um die Prozess-entwicklung sowie die daran beteiligten Wissenschaftler zu unterstützen. HSC ist ein Softwareprogramm für die Prozesssimulation anhand von Fließbildern, welches auch 22 weitere Berechnungsmodule umfasst, die als Optionen im HSC-Hauptmenü angezeigt werden, sowie insgesamt 12 Datenbanken mit umfangreichem Datenbestand zu Thermochemie, Wärmeübertragung und Mineralogie. HSC Chemistry 7.0 ist kompatibel mit Windows Vista, Vista 64 und Windows 7.

 

Das Fließbild-Modul von HSC Chemistry 7.0 beinhaltet vier verschiedene Modi – Particles, Reaction, Distribution und Experimental – mit neuen spezifischen Tools. Darunter sind neue Zeichenfunktionen, Symbole mit hoher Auflösung, eine neue Option zur Tabellenerstellung, neue Eigenschaften für Seitenansicht und Ebenendarstellung, neue Spread-sheet-Funktionen und neue Excel Wizards mit erweiterter Befehlsliste sowie Routineabläufe für Massen-ausgleich und Datenvalidierung. Die neue Unit Icon Library, die Symbol-Bibliothek für Verfahrenszubehör, umfasst 515 hochauflösende Symbole, die zur Visualisierung von Verfahrensfließbildern konzipiert wurden (Bild 2). Es gibt neun neue Add-InFunktionen – StreamSM, StreamGM, StreamEQA, StreamXArray, Recove-ryXArray, ProgenyStream, Commi-nutionProductPSD, CubicSpline und ERF.

 

Während der Mineralienzusammen-stellung ist ein direkter Zugang über den neuen Mineraldatenbank-Browser zur HSC-Mineraldatenbank möglich. Es stehen verbesserte frei verfügbare Datenverarbeitungstools sowie erweiterte Unit-Modelle von Mineralverarbeitungszubehör zur Verfügung, um detailliertere Daten zu Partikelgröße, Dichte, Zusammensetzung und Verteilung bereitzustellen. Die Mineraldatenbank wurde sehr stark erweitert – von 3 581 auf 13 346 Mineralien mit besserer Integration mit den Prozess-modellen (Bild 3).

 

Der neue Distribution-Modus ermöglicht die Arbeit mit Hochtemperatur-Prozessmodellen. Der neue Experimental-Modus ermöglicht die Visualisierung von Strömungs-eigenschaften und die Entwicklung von experimentellen Datentabellen. Alle Berechnungsmodule greifen automatisch auf die gleiche thermochemische Datenbank zu, welche Daten zu Enthalpie (H), Entropie (S) und Wärmekapazität (C) enthält. Diese HSC-Datenbank wurde umfassend auf über 4000 neue Spezies erweitert und die bereits existierenden Daten zu 4700 Spezies aktualisiert. Die Gesamtanzahl an Spezies beläuft sich nun auf über 25000. Die Daten basieren auf der enormen Menge an experimentellen Arbeiten, die während der letzten hundert Jahre in Laboratorien weltweit durchgeführt wurden.

x

Thematisch passende Artikel:

Metso Outotec nimmt Geschäftsbetrieb auf

Da sich die nachhaltige Aufbereitung natürlicher Ressourcen auf der Welt zu einer Norm innerhalb der Industrie entwickelt, treibt Metso Outotec den Wandel voran. Metso Outotec, ein einzigartiges...

mehr
Ausgabe 2013-06

Flotation 2013

Das 6. International Flotation Symposium (­Flotation ’13), das von MEI in Zusammenarbeit mit Prof. Dee ­Bradshaw und Prof. Jean-Paul Franzidis organisiert wird, ist dabei, die größte...

mehr

20.09.2013 / WESTKALK baut GIS-Datenbank weiter aus

Der Steinbruchbetrieb WESTKALK baut seine digitale Datenbank auf geographischer Basis weiter aus. Aus diesem so genannten Geoinformationssystem (GIS) sollen künftig alle wichtigen, die Lagerstätte...

mehr
Ausgabe 2010-10

Modellierung der Effizienz von Blase-Teilchen-Kollisionen bei beweglichen Blasenoberflächen im Turbulenzfeld

Es wird die Anwendung einer CDF-numerischen Simulation mit einem Lagrangian Partikel-Tracking-Modell beschrieben, um die Effizienz der Blase-Partikel-Kollision (B-P-K) in turbulenter Umgebung zu...

mehr
Ausgabe 2021-09 Optimierte Aufbereitung

Integrierte Lösungen für Brech- und Förderanlagen

B?ergbaubetriebe werden aufgrund sinkender Förderhöhen beeinträchtigt. Es muss mehr Material aus größeren Tiefen gefördert werden, um die Konzentratproduktion aufrechtzuerhalten. Dies wirkt sich...

mehr