FLEXCO

Bandschlupf hat keine Chance

Damit in Bandförderanlagen, wie sie im Bergbau, in Stahlwerken oder in der Holzverarbeitung eingesetzt werden, kein Schlupf auftritt, muss der Betreiber den geeigneten Belag auf den Antriebstrommeln wählen. Denn nur so können die Antriebs- und Bremskräfte konstant in den Fördergurt eingeleitet werden – ohne dass die Trommel verschleißt. Die Flexco Europe GmbH hat mit der Produktreihe Flex-Lag passende Lösungen dafür (Bild).

Zwischen Trommel und Gurt findet ein Reibschluss statt, der die Kräfte überträgt. Damit es dabei zu keinem Schlupf kommt, muss der Verschleiß an der Laufseite des Fördergurts sowie an der Antriebstrommel so gering wie möglich sein. Anhaftendes Material, das Verformungsverhalten der Werkstoffe oder zum Beispiel auch der Einsatz in feuchtem oder trockenem Betrieb können die Alterung der Komponenten erheblich beeinflussen. Damit Betreiber eine lange Lebensdauer sicherstellen können, bietet Flexco je nach Anforderung den geeigneten Trommelbelag.

Die Gummi-Trommelbeläge stellen eine optimale Kraftübertragung bei hoher Lebensdauer sicher – selbst im nassen und schlammigen Einsatz. Der Anwender kann sie schnell und einfach installieren. Ausgeführt sind sie glatt oder – wenn sie Wasser ableiten müssen – mit Rautenprofil. Sie eignen sich für Trommeldurchmesser von 300-1800 mm und sind in allen Breiten erhältlich. Die „Weld-On“-Gummibeläge in Schweißausführung besitzen ein glattes Profil und arbeiten damit problemlos mit Abstreifern zusammen. Sie reduzieren Vibrationen im Gurt und verhindern somit, dass Abstreifer flattern.

Keramik für höchste Beanspruchungen

Mit Reibbelägen aus Keramik erhält der Betreiber Lösungen, die einen schlupffreien Betrieb bei einer Vielzahl von Einsätzen ermöglichen. Durch die Härte und die damit verbundene Verschleißfestigkeit erreichen sie lange Standzeiten. Der Anwender muss sie deshalb seltener wechseln, was Stillstände an Anlagen vermeidet. Flexco hat dazu zum Beispiel Trommelbeläge mit Rautenprofil im Programm. Diese eignen sich somit sowohl für den trockenen als auch für feuchte und schlammige Einsätze. Mit einem Keramikanteil von 15 % lassen sie sich hoch beanspruchen. Sie ermöglichen zudem eine sehr gute Kraftübertragung. Der An­wender kann sie für Trommeln mit Durchmessern von 300-1800 mm verwenden.

Für extreme Beanspruchungen bietet Flexco auch Trommelbeläge mit einem Keramikanteil von 80 %. Diese weisen in dieser Produktreihe den höchsten Reibungskoeffizienten auf. Der Betreiber kann sie ebenfalls unter trockenen, nassen und schlammigen Bedingungen und für Durchmesser von 300‑1800 mm einsetzen. Erhältlich sind sie in Bandbreiten von 400-2000 mm. Die „Weld-On“-Trommelbeläge in Schweißausführung sind nicht nur aus Gummi erhältlich, sondern auch mit einem Keramikanteil von 74 %. Sie eignen sich somit für sehr harte Einsätze. Die Beläge verhindern Vibrationen im Gurt und ein Flattern der Ab­streifer. Sie sind die optimale Lösung, wenn eine maximale Kraftübertragung und eine hohe Laufruhe gefordert sind. Sie eignen sich für Trommeldurchmesser von 400-1800 mm und Bandbreiten von 400-1800 mm.

www.flexco.com

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2014-06

Absolut sauber gefördert

Betreiber von Förderanlagen, wie sie im Kohlebergbau, im Untertagebau, in Stahlwerken oder in der Holzverarbeitung eingesetzt werden, verlangen häufig eine bestmögliche Reinigungsleistung der...

mehr
Ausgabe 2016-03

Sauber, ohne Verluste und immer in der Spur

Erfüllen Förderbandanlagen die geforderten Standards, und lassen sich Prozesse sogar noch verbessern? Auf der bauma 2016 zeigt die Flexco GmbH innovative Lösungen, mit denen Betreiber die vier...

mehr
Ausgabe 2018-03 Sinn für Feines

Sekundärabstreifer Y-Type von Flexco sorgt für sehr hohe Reinigungsleistung

Materialrücktrag zählt zu den Hauptursachen für mögliche Probleme bei Förderbandanlagen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, setzen Betreiber Kopfabstreifer für das grobe Material ein und...

mehr
Ausgabe 2019-03 FLEXCO

FLEXCO

S?teht beispielsweise im Kohlebergbau ein Förderband für Wartungsmaßnahmen still, kann es wegen seines Eigengewichts ungleichmäßig gespannt sein. Damit der Service-Techniker das Band sicher...

mehr
Ausgabe 2016-11

Wirksame Lösung gegen Materialverlust

Die Aufprallenergie in der Ladezone ist eine häufige Ursache für den Materialverlust an Förderanlagen, wie sie im Kohlebergbau, im Untertagebau oder in Kieswerken zum Einsatz kommen. Um dies zu...

mehr