Zum Patent angemeldet

Förderanlagen mit neuer Umlenkecken-Konstruktion optimiert

1 Anordnung von 2 Umlenkrollen in der neuen Wessjohann-Umlenkstation SFA60: Eintritt der Förderstrecke vertikal, Abzug mit unterer Rolle horizontal nach links außen
© Wessjohann

1 Anordnung von 2 Umlenkrollen in der neuen Wessjohann-Umlenkstation SFA60: Eintritt der Förderstrecke vertikal, Abzug mit unterer Rolle horizontal nach links außen
© Wessjohann
D‌ie Wessjohann Fördertechnische Anlagen GmbH bringt eine neue Konstruktion seiner Umlenkstationen auf den Markt. Waren bisher die abrasiven Eigenschaften von Schüttgütern im Bereich der Umlenkrollen ein Problem – verstopfte der Produktstrom beim Umlenken mit Verkriechen der Füllstoffe zu oft die Konstruktion – so löst eine aktuelle zum Patent angemeldete Wessjohann-Innovation diese Anfälligkeiten für Störungen im Förderprozess. Ein übermäßiger Verschleiß, damit einhergehende Ausfälle sowie anfallende Reparaturkosten werden mit der neuen Umlenkstation SFA60 für Förderanlagen weitgehend vermieden. Das Fördern grober, sperriger Partikel sowie von bruchgefährdeten Materialien wird so nach Angaben des Herstellers wesentlich einfacher und die Standzeiten deutlich erhöht.

2 Wessjohann-Seilförderanlagen zur Dosierung von Konzentraten nach vordefinierter Rezeptur zur Produktion von Trockenmörtel bei Euroquarz in Dorsten
© Euroquarz, Dorsten
2 Wessjohann-Seilförderanlagen zur Dosierung von Konzentraten nach vordefinierter Rezeptur zur Produktion von Trockenmörtel bei Euroquarz in Dorsten
© Euroquarz, Dorsten
Die zweite Umlenkrolle ist die Lösung

War bisher eine Umlenkrolle im Gehäuse der Umlenkstation für die Umlenkung und den Weitertransport der Förderstrecke zuständig – mit allen genannten Problemen – so löst eine zweite Umlenkrolle in unmittelbarer Nachbarschaft darunter angeordnet die zuvor häufig auftretenden Störungen. Mit einem gewissen Höhen- und Seitenabstand zueinander ist die neue Rolle im unteren Gehäusebereich der Umlenkstation positioniert. Das Tram zieht in Aufwärtsbewegung vertikal von unten in das Gehäuse ein. Auf diesem Weg zur oberen Umlenkrolle fallen die Schüttgüter von den Mitnehmerscheiben des Förderseils (auch -kette) herab.

Mit Abwärtslauf der Förderstrecke sowie Umlenkung über die untere Rolle und jetzt horizontalem Zug nimmt die Förderanlage die abgefallenen Materialien auf und führt sie seitlich aus dem Gehäuse heraus. Weitere konstruktive Details des unteren Gehäusebereichs, wie eine wannen- oder rinnenförmige Ausbildung im Boden dazu schrägverlaufende Gehäuseseitenwände, sorgen zusätzlich für eine „ideale Auffangsituation“ der angesammelten Materialien. Das ziehende Tram erfasst diese sicher und sorgt für eine weitgehend problemlose Förderung. Die neue Wessjohann Umlenkstation SFA60 steht somit für einen erheblich verminderten Verschleiß und längere Standzeiten im Förderprozess.

www.wessjohann.com

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