Sandvik-Technologie für Zuschlagstoffe aus der Steinindustrie

Im April 2010 hat sich Wheales Environmental Ltd., ein großer britischer Zuschlagstoffhersteller, an Sandvik Mining and Construction gewendet, weil es Probleme mit dem mobilen Vertikalprallbrecher gab. Vor allem schlechte Produktionsergebnisse und lange Wartungsausfälle gefährdeten am Logistikhof Toton Sidings in Nottingham die Ein­haltung eines Liefervertrags mit Lafarge Aggregates. Die Anlage Toton (Bild 1) stellt ausschließlich Gleisbau-Schotter her und hatte Wheales beauftragt, Schotter in Sand und Zuschlagstoffe weiterzuverarbeiten.

Nach einem Besuch vor Ort konnte Sandvik rasch eine Lösung vorschlagen: den Einbau eines patentierten Sandvik-Rotors 85HP der 2. Generation mit den entsprechenden Verschleißteilen. Der Umbau des Vertikalprallbrechers war innerhalb weniger Tage abgeschlossen (Bild 2). Die Montage an sich dauerte nur ein paar Stunden, ohne Modifikationen am Brecher (Bild 3) und führte umgehend zu einem positiven Ergebnis: Die Produktion stieg, die Ausfallzeiten sanken und vorher bestehende erhebliche Vibrationen waren völlig verschwunden. Vor der Maßnahme erbrachte ein 8-Stunden-Produktionstag zwischen 280 und 325 t 0-5/5-20 mm sowie 500 t Tragschicht des Typs 1. Mit dem Sandvik-Rotor verzeichnete Wheales Environmental eine unmittelbare Steige­rung auf bis zu 745 t 0-5/5-20 mm und 1100 t Typ 1 pro Tag. Zudem kann Wheales den Brecher mit dem Sandvik-Rotor 150 Stunden fahren, bevor ein Teilewechsel notwendig wird.

Spezifikation der Anwendung

• Material: Granit (sehr gute Qualität Leicestershire-Granit des Steinbruchs Mountsorrell)

• Nenn-Aufgabekorngröße der mobilen VSI-Anlage (vorgesiebt): 20-63 mm

• Erforderliche Produkte: 0-5 mm Kunstsand, plus 5-20 mm Zuschlagstoff sowie Zuschlagstoff für Tragschicht des Typs 1

• Nach Bearbeitung gesiebt mit einer Sandvik QA330 Zweifachdeck-Siebanlage (25 mm Oberdeck und 5 mm Unterdeck)

Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH, Joachim Sponholz, After Market Manager,

Tel. +49 174 3367-467, joachim.sponholz@sandvik.com, www.sandvik.com

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2010-03

Sandvik AB

Sandvik Mining and Construction wird auf der bauma 2010 den neuen raupenmobilen Prallbrecher QI240 vorstellen, der speziell für die internationale Bau-, Zuschlagstoff-, Abriss- und Recyclingindustrie...

mehr

Sandvik-Feeder Breaker für expandierende Bergbaubranche

Sandvik Mining and Construction hat den Auftrag erhalten, im Braunkohle-Tagebau der PT.GH EMM Indonesia einen Feeder Breaker (Durchlaufbrecher) CR310/14-16 inklusive Flügelwand zu installieren. Das...

mehr
Ausgabe 2010-12

Verstärkung im Vertrieb

Mit dem Ziel, den Bereich Verschleißschutz und Sieb­medien weiter auszubauen, verstärkt Sandvik das dafür zuständige Vertriebsteam. Jürgen Börner (Bild), bisher zuständig für stationäre...

mehr
Ausgabe 2018-07-08

Neuer Managing Director Sandvik Mining Rock Technology

Mit Wirkung vom 1. Juni 2018 wurde Friedrich Hirtler zum Geschäftsführer der Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH berufen, nachdem er bereits seit Dezember 2017 neben seiner laufenden...

mehr
Ausgabe 2014-09

Mobil mit Sandvik Construction

Auf Grund der wachsenden Nachfrage nach Baustoffen in Nigeria wandte sich Asphalt Unity Construction an Sandvik Construction, um mit deren Hilfe eine höhere Produktionskapazität zu erreichen. Das...

mehr