HOSOKAWA AlpineExpo 2015

Die HOSOKAWA AlpineExpo 2015, die am 17. und 18. Juni auf dem Werksgelände des Unternehmens in Augsburg stattfand, war erneut von Anwendern der  Verfahrenstechnik gut besucht. Geboten wurde ein breites Informationsspektrum über Technologien und Prozesse für die Herstellung und Verarbeitung von feinen Pulvern und Schüttgütern. Der Einladung nach Augsburg waren an beiden Tagen jeweils rund 300 Gäste aus der ganzen Welt gefolgt (Bild 1). Die Internationalität der Hausmesse war mit über 50 % Teilnehmern aus Europa, Nord- und Südamerika, sowie aus Asien deutlich zu spüren und ein starkes Indiz dafür, dass die Kombination mit der parallel veranstalteten ACHEMA ein Erfolgsmodell ist.

Die Besucher erwartete ein umfangreiches Vortragsprogramm mit Referenten aus der Forschung (TU Braunschweig, FAU Nürnberg-Erlangen, Karlsruhe Institute of Technology, Hochschule Ostwestfalen Lippe, University of Edinburgh), der Wirtschaft, der 8 weiteren Mitaussteller (Allgaier Process Technology GmbH, Atlas Copco, AZO Gruppe, Endress+Hauser, GEA Westfalia Separator Group, Haver & Boecker OHG, MikroPul GmbH, Mogensen GmbH & Co. KG) und des Gastgebers in zwei  Vortragssälen (Bild 2). In den insgesamt 59 Vorträgen wurden dabei nicht nur die neuesten Entwicklungen in der Partikeltechnologie präsentiert. Zahlreiche anwendungsbezogene Präsentationen enthielten vielfältige Anregungen und konkretes Handwerkszeug, die die Besucher der Hausmesse für ihre eigene Arbeit mitnehmen konnten.

Zusätzlich hatten die Besucher auf dem Außengelände (Bild 3) und in der zur Ausstellungshalle umfunktionierten Montagehalle die Gelegenheit, einen Ausschnitt aus dem Produktportfolio der Hosokawa Micron Gruppe wie auch der Mitaussteller quasi „zum Anfassen“ kennenzulernen (Bild 4). Hausinterne Führungen durch die Fertigung (Bild 5) und das Technikum der mechanischen Verfahrenstechnik (Bild 6) vermittelten einen Blick hinter die Kulissen von Hosokawa Alpine. Im Technikum laufen z.B. auf etwa 3000 m² mit ca. 60 Einzelmaschinen und kompletten Anlagen jährlich bis zu 500 Versuche im Kundenauftrag zur optimalen Systemauslegung und zur Ermittlung von verfahrenstechnischen Garantiewerten. Die Tests können sowohl im Produktions-, wie auch im Labor- bzw. Pilotanlagenmaßstab durchgeführt werden.

„Wir sind bestrebt, laufende Prozesse permanent zu optimieren. Das betrifft sowohl unser Angebot an mechanischer  Verfahrenstechnik wie auch die Mess- und Automatisierungstechnik für unsere Systeme. Wir wollen unseren Kunden ein Höchstmaß an Bedienerfreundlichkeit, Fehlerfreiheit und Betriebssicherheit bieten – und natürlich effizientere Betriebsabläufe, höhere Produktqualität und geringere Kosten“, erklärt Vorstandsmitglied Bertram Brenner.

Ein Beispiel dafür ist die Erfassung der Partikelgrößenverteilung und die Partikelgrößenbestimmung mit dem Alpine Optisizer, der 2011 erfolgreich eingeführt wurde. Die Online-Erfassung der Partikelgrößenverteilung in einer Produktionsanlage ermöglicht die kontinuierliche Prozessüberwachung, und zusätzlich die Regelung der Prozessparameter. Die Messdaten können automatisch an jedes Steuerungssystem weitergeleitet werden und sorgen so für eine optimierte Prozessführung. Das Ergebnis ist eine höhere Anlagenleistung bei geringerem Energieverbrauch sowie eine permanente Überwachung der Produktqualität. Im Rahmen der Weiterentwicklung dieses Gerätes wurde im vergangenen Jahr die Benutzerfreundlichkeit der Bedienoberfläche verbessert. Der Optisizer® wurde mit der neu entwickelten Bedienoberfläche OptiView ausgestattet, die dem Benutzer eine intuitive Bedienung ermöglicht. Das Messgerät wird nicht nur im Alpine-Technikum eingesetzt (Bild 7), es steht auch als Leihgerät zur Verfügung.

Auf Grundlage der Fachvorträge und Live-Demonstrationen fanden die Besucher während der hervorragend organisierten Veranstaltung an den Messeständen vielfältige Möglichkeiten für Gespräche und angeregte Diskussionen rund um die Zukunftstrends in der Partikeltechnologie (Bild 8). Der stets gut gefüllte Biergarten und das Restaurantzelt luden sowohl zum Verweilen, als auch zum Kontakte knüpfen und pflegen ein (Bild 9).

„Wir stellen erfreut fest, dass unsere Besucher aus dem breiten Informationsangebot einen hohen Nutzen ziehen konnten. Auf Grundlage dessen können wir die Veranstaltung als vollen Erfolg für uns und noch viel wichtiger für unsere Gäste bezeichnen, was sich auch in der sehr positiven Resonanz der Besucher widerspiegelt. Wir sehen bereits der nächsten AlpineExpo entgegen, welche nach derzeitigem Planungsstand erneut in drei Jahren stattfindet“, so Jörg Brinker, Cheforganisator der AlpineExpo 2015.


www.hosokawa-alpine.com

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