Hohe Kraftübertragung bei geringem Gewicht

M artin Engineering hat nun einen transportablen Vibrator vorgestellt, der die ungehinderte Strömung von Schüttgütern aus geschlossenen Trichterwaggons gewährleistet. Der Martin® IMP3 Impacting Railcar Vibrator besitzt eines der höchsten am Markt erhältlichen Kraft-zu-Masse-Verhältnisse und liefert die zur Entleerung verdichteter Schüttgüter, wie z.B. Düngemittel, Bentonit-Ton, Portland-Zement, Getreide und andere Agrarprodukte benötigte Leistung. Extrem hohe Qualitätsstandards während der Konstruktionsphase gewährleisten eine überlegene Zuverlässigkeit der Ausrüstung und eine lange Lebensdauer, so dass diese verhältnismäßig kostengünstigen Geräte die Arbeitssicherheit mit nur einem Minimum an Wartung und niedrigen Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) verbessern.

“Die Entleerung eines Eisenbahnwaggons muss schnell, effizient und gründlich erfolgen, weil der Zeitverlust für die manuelle Entladung, die manuelle Reinigung oder für die Rücksendung von nicht völlig entleerten Waggons Zusatzkosten bedeutet und daher einen Gewinnverlust darstellt”, erläutert Marty Yepsen, Business Development Manager, Railcar Products bei Martin Engineering. “Je größer das Verhältnis Kraft-zu-Masse, desto mehr Kraft wird in das Material übertragen, was die Wirksamkeit des Vibrators erhöht.” Der IMP3 wurde bewusst auf die Entleerung von trockenen pulverförmigen Schüttgütern zugeschnitten. Der Ausfall von Vibratoren kann dazu führen, dass Mitarbeiter auf unsichere Methoden zurückgreifen, wie z.B. das Klopfen mit Hämmern an den Metallteilen des Waggons, oder der Versuch, die Verstopfung von unterhalb des Waggons zu beseitigen, um das Material wieder zum Fließen zu bringen.

Solche kostspieligen und risikoreichen Situationen schließt der IMP3 aus, indem er 3000 Schwingungen in der Minute (VPM) und eine Kraft von 1542 kg erzeugt; die Wirkung kann mit 50 Schlägen eines Vorschlaghammers pro Sekunde verglichen werden. Die schnelle Schlagfolge erzeugt in dem metallenen Trichter des Eisenbahnwaggons eine Schwingungswelle, die angebackenes Material auflockert und ein schnelles und gleichmäßiges Abfließen fördert.

Im IMP3 wird das herkömmliche Gehäuse aus Gusseisen durch einen Korpus aus Aluminium ersetzt, der mit einer Keilvorrichtung verbunden ist. Das Gerät besitzt außerdem einen integrierten Griff, der die Handhabung und das Tragen erleichtert. Durch das niedrige Gewicht des Geräts wird mehr der zur Verfügung stehenden Energie aus dem Gerät in den Trichter des Waggons übertragen. “Dieses leichte Gerät wurde spezifisch für den ununterbrochenen Gebrauch unter nicht idealen Umgebungsbedingungen konstruiert”, sagt Yepsen.

Der IMP3 benötigt eine Druckluftversorgung von 80 psi (ca. 5,5 bar) und 0,012 MPS. Der Betrieb mit einer filtrierten, geregelten Druckluftversorgung mit eingebauter Schmierung macht das Gerät effektiv wartungsfrei.

www.martin-eng.com

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