IFAT 2016 setzt neue Maßstäbe

50 Jahre IFAT – eine Erfolgsgeschichte, die 1966 mit 147 Ausstellern und 10 200 Besuchern begann und sich auch 2016 nahtlos fortsetzt. Rund 138 000 Besucher aus mehr als 170 Ländern kamen von 30. Mai bis 3. Juni 2016 zur Jubiläumsausgabe der IFAT nach München. Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, ist begeistert von dem, was in diesem Jahr passiert ist: „Das Feedback all‘ unserer Teilnehmer war überwältigend. Die nochmals gestiegene Beteiligung zeigt eindrucksvoll, wie die IFAT seit 50 Jahren die Entwicklung der Umwelttechnologiebranche prägt.“ Dr. Johannes F. Kirchhoff, Fachbeiratsvorsitzender der IFAT und Geschäftsführender Gesellschafter bei Kirchhoff Ecotec, kann sich dem nur anschließen: „Die außergewöhnliche Performance der IFAT setzt sich auch in 2016 fort. Für unsere Unternehmen konnten hervorragende Neukontakte geknüpft werden, insbesondere aus dem internationalen Bereich. Insgesamt ist die IFAT im Jubiläumsjahr ein großartiger Erfolg.“

 

Internationale Messe mit hoher Strahlkraft

Eine Einschätzung, die die Aussteller teilen. Denn auch in diesem Jahr zeichnete sich die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft unter anderem durch ein hohes Maß an Internationalität aus. Für Ludger Rethmann, Vorstandsvorsitzender bei Remondis, steht fest, „dass die IFAT nach wie vor die unumstrittene Leitmesse für die Themen Recycling, Wasser und Services für Kommunen und Industrie ist. Die Messe strahlt als Leuchtturmveranstaltung für den nachhaltigen Umgang mit den planetaren Ressourcen stark in den internationalen Bereich.“ Auch Carsten Krumm, Chief Operating Officer bei WILO, ist der Meinung, „dass sich die IFAT im 50. Jahr ihres Bestehens erneut als internationaler Branchentreff mit globaler Strahlkraft bewiesen hat. Knapp 50 % der Besucher auf dem Wilo-Messestand kamen nicht aus Deutschland. Damit etabliert sich die IFAT nach wie vor als Weltleitmesse für die Wachstumsbranche Water Management und Industrie und damit als wichtigster Branchentreff für diesen Bereich.“ Und Kari Kangas, CEO bei Tana, bestätigt: „Die IFAT ist eindeutig die internationalste Veranstaltung und die einzige, auf der Tana als Herstellerunternehmen teilnimmt.“

 

Die Top Ten Besucherländer nach Deutschland waren Österreich, Italien, die Schweiz, China, die Tschechische Republik, die Niederlande, Spanien, Polen, Dänemark und die Türkei. Starke Zuwächse verzeichneten besucherseitig insbesondere Australien, China, Israel, Italien und Singapur. Der Gesamtanteil der internationalen Besucher lag bei gut 47 %. Insgesamt präsentierten 3097 Aussteller – 1695 nationale und 1402 internationale Unternehmen – aus 59 Ländern auf einer Gesamtfläche von 230 000 m² ihre Innovationen und Neuheiten für den Umwelttechnologiesektor. Mit 45 % war der Anteil internationaler Aussteller dabei so hoch wie nie.

 

Nicht nur Quantität – auch Qualität

Auch die Qualität der Fachbesucher der diesjährigen IFAT war erneut unbestritten hoch, wie Ferdinand Doppstadt, Geschäftsführer bei Doppstadt, bestätigt: „Wir ziehen als einer der größten Aussteller der IFAT 2016 eine unbedingt positive Bilanz. Wir haben unseren Zielgruppen – von Kunden und Neukunden über Entwickler bis hin zu technisch versierten Nachwuchskräften – erfolgreich unsere internationalen Lösungskompetenzen zeigen können.“ Für Ivan Franičević, CEO bei Rasco, „ist die IFAT ein extrem wichtiger und gesetzter Termin im Messekalender. Die Anzahl und die Qualität der Besucherkontakte während der Messe waren exzellent.“

 

Weltweite Innovationsplattform

Die IFAT zeichnet dabei in besonderem Maß aus, dass sie für die ausstellenden Unternehmen die Plattform ist, auf der sie ihre Innovationen erstmalig der Branche präsentieren. Dr.-Ing. Oliver Rong, Vorstand Technik & Produktion und stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Huber, sagt: „Die IFAT  2016 hat unsere Erwartungen in allen Bereichen deutlich übertroffen. Die Messe ist deshalb für die Huber Gruppe sowohl national als auch international die bedeutendste Plattform, um unsere innovativen Produkte und Dienstleistungen vorzustellen und unsere Marktstellung zu repräsentieren.“ Und Alexander Mayringer, Business Development Manager bei Manitou, ergänzt: „Die IFAT ist für die Manitou Group die wichtigste Veranstaltung, um unsere Lösungen für den Umweltbereich zu präsentieren.“

 

Branchentreffpunkt für Geschäftsabschlüsse

Die IFAT präsentierte sich zudem erneut gleichermaßen als der unbestrittene Branchentreffpunkt, aber auch als Messe für konkrete Geschäftsabschlüsse. Jens Pulczynski, Geschäftsführer bei Alfa Laval Mid Europe, bestätigt: „Dieses Jahr konnten wir unsere hochgesteckten Ziele bereits nach drei Tagen erreichen. Das Interesse der Besucher und die Intensität der Gespräche waren äußerst beeindruckend.“ Und Rick Koks, CEO bei der Koks Group, zeigt sich begeistert: „An unseren Stand kamen nicht nur uns bekannte Bestandskunden, Händler und Anbieter, sondern auch zahlreiche neue, interessante und internationale Kontakte. Wir haben sogar Trucks verkauft und es sind neue Verträge bei uns reingekommen. Unsere Teilnahme in diesem Jahr hat eindeutig bewiesen, dass die IFAT eine Veranstaltung ist, die wir nicht verpassen dürfen.“

 

Die nächste IFAT findet von 14. bis 18. Mai 2018 in München statt.

 

www.ifat.de

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