Der richtige Dreh:
Kubria Kegelbrecher ab sofort mit einstellbarem Hub

Flexibilität macht den Unterschied: Zerkleinerungsmaschinen müssen in modernen Anlagenkonzepten flexibel an veränderte Anforderungen, z.B. variierende Durchsätze oder Gesteinsfestigkeiten, angepasst werden können. Daher stattet thyssenkrupp ab sofort alle Kubria® Kegelbrecher mit einstellbarem Hub aus. Der einstellbare Hub, den thyssenkrupp zunächst nur für die Baugrößen Kubria 150 und Kubria 210 angeboten hat, wird jetzt serienmäßig bei allen Maschinen der Baureihe eingesetzt. Damit hält die Flexibilität, die bisher Anwendern von großen Maschinen im Bergbau vorbehalten war, auch in der Naturstein-Industrie Einzug.

Im intensiven Wettbewerb sind für Anlagenbetreiber ein höchstes Maß an Effizienz und niedrige Betriebskosten bei der Aufbereitung von Natursteinen oder Erzen entscheidend. Um dies bei unterschiedlichen Anlagenkonfigurationen gewährleisten zu können, müssen die verfahrenstechnischen Parameter jeder am Prozess beteiligten Maschine sauber aufeinander abgestimmt werden.

 

Kubria Kegelbrecher von thyssenkrupp sind modular aufgebaut und können mit geringem Aufwand an unterschiedlichste Gegebenheiten angepasst werden. Neben den üblichen Anpassungsmöglichkeiten, wie der stufenlosen Verstellung des Brechspalts, lässt sich bei Kubria Kegelbrechern auch der Hub der Brechachse einstellen, ohne Teile des Exzenterantriebs auszutauschen.

 

Bild 2 zeigt zunächst den grundsätzlichen Aufbau des Exzenterantriebs. Die Exzenterbuchse (3) wird vom Vorgelege (1) über eine Spiralverzahnung (2) in Bewegung gesetzt. Die Brechachse wird dabei durch den Exzentereinsatz (4) geführt und in eine taumelnde Bewegung versetzt, wobei der Hub der Taumelbewegung durch den Exzentereinsatz bestimmt wird. Über den Hub kann, neben der Qualität des Endprodukts, auch der Durchsatz und die Leistungsaufnahme des Brechers beeinflusst werden. Bei vielen Kegelbrechern kann der Hub nur verändert werden, indem der Exzentereinsatz oder der gesamte Exzenterantrieb ausgetauscht wird.

 

Zum Verstellen des Hubs muss der Exzentereinsatz lediglich aus der Exzenterbuchse gezogen und gegen diese verdreht werden. Dabei hält eine Passfeder den Einsatz nach dem Wiedereinsetzen in der richtigen Position. Die eingestellte Exzentrizität ergibt sich aus der Position des Exzentereinsatzes zur Exzenterbuchse und ist gut sichtbar auf dem Exzentereinsatz ablesbar. Eine detaillierte Beschreibung des Vorgangs kann Bild 3 entnommen werden. Da sämtliche Arbeiten von oben durchgeführt werden können, ist der zeitliche Aufwand gering. Die Verstellung kann z.B. beim Wechseln der Brechwerkzeuge durchgeführt werden.

 

Der einstellbare Hub erlaubt es, auf folgende Kenngrößen Einfluss zu nehmen, beziehungsweise den Kegelbrecher darauf abzustimmen:

Benötigter Durchsatz

Geforderte Produktqualität

Festigkeit des Gesteins

Maximal zulässige Leistungsaufnahme

 

Durch den Einsatz von Kegelbrechern mit einstellbarem Hub können Betreiber ihre Aufbereitungsanlage flexibel und mit ­minimalem Aufwand an veränderte Gegebenheiten anpassen. Das spart Zeit und Geld. Durch die richtige Einstellung des Hubs fügen sich Kubria Kegelbrecher optimal in die Gesamt­anlage ein. So ermöglichen sie einen gleichmäßigen Material­fluss bei gleichzeitig hohen Durchsatzleistungen und ausgezeichneter Produktqualität.

 

www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com

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