Reduzierung magnetischer, verfärbender,  mineralischer Verunreinigungen in kaolinitischem Ton mithilfe von Starkfeld-Magnetscheidern sowie
Hochgradienten-Magnetscheidern

Der vorliegende Beitrag befasst sich mit Untersuchungen zur Reduzierung von magnetischen, verfärbenden, mineralischen Verunreinigungen in kaolinitischem Ton, um den Weißgrad mithilfe von Starkfeld-Magnetscheidern sowie Hochgradienten-Magnetscheidern zu verbessern. Die Ergebnisse zeigen, dass beim Einsatz von Starkfeld-Nassmagnetscheidern (WHIMS) in Anwesenheit von Spülwasser das gewonnene nicht magnetische Produkt bei einer magnetischen Feldstärke von 1,2 Tesla (T) 0,98 % Fe2O3 bei einem Weißgrad von 78,8 % enthält. Beim Einsatz von Hochgradienten-Magnetscheidern (HGMS) und 1,6 T enthält das gewonnene nicht magnetische Produkt 0,6 % Fe2O3 bei einem Weißgrad von 81 %. Die dazu verwendete Probe enthielt 1,6 % Fe2O3 bei einem Weißgrad von 75,68 %. Das gewonnene Produkt ist geeignet, als Füllstoff in der Industrie verwendet zu werden.

1. Einleitung
Kaolinit kommt im Submikrometerbereich vor und hat eine weiße Farbe. Die mittlere chemische Zusammensetzung von normalerweise 46,54 % SiO2, 39,50 % Al2O3 und 13,96 % H2O kann variieren. Kaolinit ist ein plättchenförmiges Mineral, das ursprünglich eine weiße Farbe und damit einen hohen Weißgrad aufweist. Meistens enthält es jedoch unterschiedliche Mengen an magnetischen und verfärbenden Bestandteilen/Verunreinigungen wie z. B. Anatas (TiO2), Glimmer [{K (Al, Fe+3)}2 Al2Si3O4], Eisenoxid (Fe2O3), Goethit (FeOOH), Lepidokrokit (γ-FeOOH), Hämatit (Fe2O3), Magnetit (Fe3O4),...

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