HOSCH Fördertechnik expandiert am Produktionsstandort Recklinghausen

Eine Investition in die Zukunft: Die HOSCH Fördertechnik GmbH, einer der technischen Weltmarktführer in der Reinigung von Förderbändern, expandiert am Produktionsstandort Recklinghausen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Stammsitz übernahm das Unternehmen einen ca. 5300 m² großen Komplex mit einer Halle und einem Freigelände. Cornelia Kill-Frech, Geschäftsführende Gesellschafterin der mit rund 500 Mitarbeitenden weltweit agierenden HOSCH-Gruppe, sieht darin ein klares Bekenntnis zum Standort: „Diese Erweiterung ist ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunftssicherung unseres Unternehmens.“

Auszeichnung beim IMM 2023: Die HOSCH-Geschäftsführung Cornelia Kill-Frech (2. von re.), Dirk Heidhues (li.) und Ansgar Frieling (re.) mit Mary Murawski und Mike Evanitz, Träger des „Goldenen Moduls 2023“ der HOSCH-Gruppe
© HOSCH / Silke Kammann

Auszeichnung beim IMM 2023: Die HOSCH-Geschäftsführung Cornelia Kill-Frech (2. von re.), Dirk Heidhues (li.) und Ansgar Frieling (re.) mit Mary Murawski und Mike Evanitz, Träger des „Goldenen Moduls 2023“ der HOSCH-Gruppe
© HOSCH / Silke Kammann
Die neue Immobilie wird umfassend nach den neuesten Arbeitsstandards renoviert. Dazu gehört auch die Ausstattung mit digitaler Technik. Die Detailplanung übernimmt ein Architekturbüro, das vor allem Ideen für die Umgestaltung der Büros und Sozialräume entwickelt. Die Fabrikplanung wird von der Produktionsleitung vorgenommen. Cornelia Kill-Frech: „Wir verbessern die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden und schaffen Kapazitäten für weitere Expansion.“ Gleichzeitig ebnet HOSCH auf diese Weise den Übergang zur „Next Generation“. Käufer der Nachbarimmobilie ist die T&T Grundstücksgesellschaft mbh. Gesellschafter sind die Brüder Dr. Tim Frech und Tobin Frech, die Enkel des Firmengründers Hans-Otto Schwarze.

 

HOSCH Company in jedem zweiten US-Bundesstaat tätig

Das begehrte „Goldene Modul“, die jährliche Auszeichnung für herausragende Management-Leistungen und Umsatzsteigerungen innerhalb der HOSCH-Gruppe, ging in diesem Jahr über den „großen Teich“. Empfänger waren erstmals in der über 40-jährigen HOSCH-Geschichte zwei Personen: Mary Murawski und Mike Evanitz, die gleichberechtigt die US-Tochter HOSCH Company in den USA führen.

In seiner Laudatio begründete HOSCH-Geschäftsführer Ansgar Frieling die Wahl, die firmenintern stets bis zur letzten Sekunde geheim gehalten wird: „Mary und Mike haben Umsatzeinbrüche in der Kohle- und Stahlindustrie durch neue Geschäftsfelder aufgefangen, zum Beispiel bei Kupfer, Sand und Kies. Seit fünf Jahren tragen sie Verantwortung und trieben in dieser Zeit die räumliche Expansion voran. Heute ist HOSCH in jedem zweiten der 50 US-Bundesstaaten tätig.“

 

HOSCHiris – Globaler Start des digitalen Produktportfolios

Beim International Management Meeting (IMM) im Mai 2023, zu dem sich die Geschäftsführer*innen der 18 weltweit tätigen Tochterunternehmen vier Tage lang in Kamp-Lintfort trafen, stand neben Expansion und Preisverleihung insbesondere die Produkt- und Marktentwicklung von HOSCHiris im Fokus des Interesses. HOSCHiris bezeichnet digitale Lösungen im Anlagen- und Servicemanagement, in der Früherkennung von Gurtschäden sowie in der kontinuierlichen Bandüberwachung. Nach den erfolgreichen Produkteinsätzen der Vorserie rollt HOSCH diese Technologie zurzeit auf der ganzen Welt aus.

Ein weiteres Thema war der einfach zu handhabende Abstreifer A1, der erst Ende 2021 mit großem Erfolg auf den Markt kam und viele neue Kunden überzeugte. Die Verkaufszahlen des A1 trugen im ersten Halbjahr 2023 trotz steigender Energiekosten sowie logistischen Engpässen zur positiven Entwicklung des Gesamtumsatzes der HOSCH-Gruppe bei. Neu im Führungsteam von HOSCH ist Sijbe Tjalle van Sloten. Der 58-jährige Niederländer stellte sich auf dem IMM als neuer HOSCH-Manager vor, der die Kunden in den Niederlanden sowie in Teilen Belgiens betreut.

www.hosch.de


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