Van de Beeten investiert in eine Abfallrecyclinganlage, um die Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsziele zu beschleunigen

Bau der neuen CDE-Waschanlage im Gange – aktueller ICER-Bericht zeigt Chancen in den Niederlanden auf

Das niederländische Familienunternehmen Van de Beeten, das sich vom landwirtschaftlichen Dienstleister zu einem führenden Anbieter in den Bereichen Tiefbau, Erdarbeiten und Recycling entwickelt hat, ist der Stärkung der Kreislaufwirtschaft in den Niederlanden einen Schritt näher gekommen, da seine jüngste Investition – eine neue Abfallrecycling-Waschanlage, die von den Nassaufbereitungsexperten CDE entworfen und konstruiert wurde – nun in die letzte Bauphase eintritt.

Durch die Herstellung hochwertiger Recyclingmaterialien für van de Beeten wird die CDE-Waschanlage dazu beitragen, die Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern
© CDE

Durch die Herstellung hochwertiger Recyclingmaterialien für van de Beeten wird die CDE-Waschanlage dazu beitragen, die Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern
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Van de Beeten wurde 1940 gegründet und hat sich von seinen Anfängen in der Landwirtschaft und im Baugewerbe zu einem multidisziplinären Tiefbau- und Werkstoffunternehmen mit Hauptsitz in Veghel/Niederlande, entwickelt. In den mehr als sechs Jahrzehnten seit dem Einstieg in den Erdbau in den 1960er Jahren hat Van de Beeten seine Kompetenzen in den Bereichen Infrastruktur, Erdarbeiten und Werkstoffaufbereitung ausgebaut und sich als wichtiger Akteur im niederländischen Bausektor etabliert.

Mit rund 250 Mitarbeitern an mehreren Standorten hat sich das Familienunternehmen stetig in Richtung Kreislaufwirtschaft diversifiziert, einschließlich der Produktion und Wiederverwendung von sekundären Baustoffen wie Betonbruch.

Dies wurde unter anderem durch Fördermittel des Ministeriums ermöglicht
© CDE

Dies wurde unter anderem durch Fördermittel des Ministeriums ermöglicht
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Dies ist der Vorläufer seiner jüngsten wegweisenden Investition in eine CDE-Nassaufbereitungsanlage, mit der die Materialrückgewinnung weiter gesteigert und die betriebliche Effizienz verbessert werden soll, da das Land bis 2050 eine vollständig kreislauforientierte Wirtschaft anstrebt. Die Anlage mit einer Kapazität von 120 t/h, die unter anderem durch Fördermittel des Ministeriums für Klima und Grünes Wachstum ermöglicht wurde, soll noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden und voll funktionsfähig sein.

Sie wird eine Reihe von Materialströmen verarbeiten, darunter Sekundärzuschlagstoffe, Betonbruch, Eisenbahnschotter und andere Materialien aus der bestehenden Brech- und Vorabsiebanlage des Unternehmens. Diese Materialströme werden getrennt und nicht als gemischtes Aufgabegut verarbeitet, um schwer zu entfernende Verunreinigungen aus den Materialien weiter zu beseitigen und die Qualität sowie die Ausbeute einer erweiterten Produktpalette zu verbessern. Diese umfasst Fraktionen von 0–2 mm, 0–4 mm und 4–8 mm, die in einer Vielzahl von Anwendungen wie beispielsweise im Straßenbau und als Betonsand zum Einsatz kommen.

Die 120 t/h-CDE-Anlage von Van de Beeten wird eine Reihe von Materialien verarbeiten, darunter Sekundärzuschlagstoffe, Betonbruch und Gleisschotter
Dies wurde unter anderem durch Fördermittel des Ministeriums ermöglicht

Die 120 t/h-CDE-Anlage von Van de Beeten wird eine Reihe von Materialien verarbeiten, darunter Sekundärzuschlagstoffe, Betonbruch und Gleisschotter
Dies wurde unter anderem durch Fördermittel des Ministeriums ermöglicht
Der Vertrag für das Projekt wurde im vergangenen Jahr unterzeichnet, kurz nach der Veröffentlichung des jüngsten zweijährlichen „Integral Circular Economy Report“ (ICER). Der von der niederländischen Umweltagentur PBL erstellte Bericht kam zu dem Schluss, dass es den Niederlanden noch nicht gelungen sei, ihren Rohstoffverbrauch deutlich zu senken, und dass das Ziel, den Verbrauch an Primärrohstoffen bis 2030 zu halbieren, wahrscheinlich nicht erreicht werden [1]. Trotz dieser Einschätzung erklärte Aldert Hanemaaijer, einer der Projektleiter des ICER, es gebe nach wie vor „zahlreiche Möglichkeiten“ [2].

Allan Esmann, Business Development Manager bei CDE, sagte: „Um die Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern, müssen wir eine starke Marktnachfrage nach Sekundärrohstoffen nachweisen. Entscheidend dafür ist die Verbesserung der Qualität von Recyclingmaterialien, sodass diese den aus Steinbrüchen stammenden Rohstoffen gleichwertig oder vielleicht sogar überlegen sind.

„Mit der technischen Exzellenz von CDE als Kernstück des Betriebs wird Van de Beeten zeigen, dass recycelte Materialien durchaus in hochwertigen Anwendungen eingesetzt werden können, die normalerweise Primärzuschlagstoffen vorbehalten sind. Diese Anlage ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft und wird zweifellos einen bedeutenden Beitrag zu den größeren Zielen der Niederlande leisten, eine vollständig kreislauforientierte Gesellschaft zu werden.“

  • [1] Integrierter Kreislaufwirtschaftsbericht (ICER) – 2025 | PBL, Niederländische Umweltagentur
  • [2] Wo stehen die Niederlande auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft? | PBL, Niederländische Umweltagentur

www.cdegroup.com

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