Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) sind omnipräsent – alle reden davon und in vielen Industriebereichen ist deren Anwendung bereits zur Selbstverständlichkeit geworden. Auch in der Aufbereitungstechnik sind der Einsatz von KI, Digitalen Zwillingen, Automatisierung sowie das Monitoring von Anlagen, Maschinen und Prozessen keine Seltenheit mehr, da sich damit die Transparenz, Effizienz, Nachhaltigkeit und natürlich auch die Produktivität von Unternehmen steigern lässt. 

In der vorliegenden Ausgabe der AT MINERAL PROCESSING mit dem Themenschwerpunkt „Einsatz von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Aufbereitungstechnik“ finden Sie neben allgemeinen Überlegungen verschiedene konkrete Fallbeispiele und Anwenderberichte, die die Vorteile und auch das Potenzial aufzeigen, die in der Nutzung von Digitalisierung und KI liegen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Mit Hilfe der Vernetzung einzelner Maschinen können Prozesse besser aufeinander abgestimmt werden. Die kontinuierliche Erfassung von Echtzeitdaten und deren Auswertung ermöglicht z. B. die lückenlose Überwachung von Materialströmen, wie auch eine vorausschauende Instandhaltung der Anlagen bzw. bedarfsgerechte Serviceintervalle, da der Verschleiß einzelner Aggregate und Anlagenmodule frühzeitig erkannt wird. Damit lassen sich Engpässe in der Produktion oder auch Stillstandzeiten vermindern. Mit dem Einsatz von Digitalen Zwillingen zur Simulation von Prozessen bzw. für Testläufe können im laufenden Betrieb Parameter optimiert werden, um die Produktivität der Anlagen zu steigern. Eine andere Einsatzmöglichkeit dieser Technologie sind simulationsbasierte Schulungen von Anlagenbetreiben, ebenfalls mit dem Ziel einer Effizienzsteigerung. 

Ein weiteres Highlight der vorliegenden Ausgabe ist eine spannende Reportage über die Planung und Realisierung einer nassmechanischen Anlage zur Aufbereitung mineralischer Abfälle zu hochwertigen Sekundärrohstoffen in Süddeutschland als Gemeinschaftsprojekt zwischen der SW-Baumineralik Donau Iller GmbH & Co. KG und ASE Technik, ab S. 26. 

Ebenso lesenswert ist das Interview zum Einsatz eines neuen Seilzug-Notschalters und Bandschieflaufschalters der steute Technologies in Heavy-Duty-Ausführung im laufenden Betrieb des Kieswerks Vennebeck an der Weser, ab S. 40. Drei Jahrzehnte Partnerschaft auf Basis von Vertrauen zwischen Hosokawa Alpine und Aydin Madencilik stehen im Mittelpunkt des zweiten Interviews, ab S. 50. Die nunmehr 4. Station der Abschiedstour zum Ruhestand des langjährigen Hosokawa-Mitarbeiters Dietmar Alber führte nach Gemlik bei Bursa in der Türkei. 

Viel Spaß beim Lesen

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