Kleemann-Anlagenzug überzeugt auf der IFAT Munich 2026

Asphaltrecycling im Fokus bei der Live-Demo in der Crushing Zone

Premiere für Kleemann bei der IFAT Munich 2026: Als Spezialist für mobile Brech- und Siebanlagen zeigte das Unternehmen praxisnahe Lösungen für die Asphaltaufbereitung. Zukunftsweisende Lösungen für Wasser, Recycling und Zirkularität standen im Mittelpunkt der der weltweit führenden Fachmesse für Umwelttechnologien.

Zahlreiche Besucher zog die Live-Demonstration des Kleemann Anlagenzugs an. Dieser bestand aus der Grobstücksiebanlage MOBISCREEN MSS 502 EVO, dem Prallbrecher MOBIREX MR 100 NEO und dem Haldenband MOBIBELT MBT 20
© WIRTGEN GROUP

Zahlreiche Besucher zog die Live-Demonstration des Kleemann Anlagenzugs an. Dieser bestand aus der Grobstücksiebanlage MOBISCREEN MSS 502 EVO, dem Prallbrecher MOBIREX MR 100 NEO und dem Haldenband MOBIBELT MBT 20
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Live-Demo: Kleemann Anlagenzug im Einsatz

Die Grobstücksiebanlage MOBISCREEN MSS 502 EVO, der Prallbrecher MOBIREX MR 100 NEO und das Haldenband MBT 20 zeigten vor Ort in der Crushing Zone deutlich das Zusammenspiel der Kleemann Anlagen. Im Vordergrund stand dabei die Aufbereitung homogener Fraktionen und die Herstellung qualitativ hochwertiger Zuschlagstoffe – für die Besucher war dies direkt und anschaulich aus unmittelbarer Nähe des Anlagenzuges erlebbar. Dabei wurde deutlich, dass je mehr Bitumen und Gestein aus recycelten Asphaltbelag, kurz RAP, wieder genutzt wird, desto besser. Als grobe Orientierung: Steigt die RAP-Zugaberate von 20 auf 60 %, sind rund 40 % Kosteneinsparung und rund 20 % weniger Emissionen möglich.

Kleemann Anwendungsexperte Frank Lebender referierte zum Thema „Kreislauf des Asphaltrecyclings: Fräsen, Aufbereitung, Mischen“ auf der Recycling Stage
© WIRTGEN GROUP

Kleemann Anwendungsexperte Frank Lebender referierte zum Thema „Kreislauf des Asphaltrecyclings: Fräsen, Aufbereitung, Mischen“ auf der Recycling Stage
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Vom Ausbau bis zur Wiederverwendung: Asphaltrecycling im Kreislauf

Erst sieben, dann brechen: Eine entsprechende Vorabsiebung reduziert die zu brechende Masse, senkt Verschleiß und Energie im Brecher und hält gleichzeitig die Feinanteile niedriger. Das ist die Basis für höhere RAP-Zugabe Raten und konstante Rezepturen. Der ausgestellte Anlagenzug zeigte diese Vorteile und ist Teil eines durchgängigen Recyclingkreislaufs: Dieser beginnt mit dem selektiven Fräsen von Deck-, Binder- und Tragschicht mithilfe von Wirtgen Fräsen. Häufig sind mehr als 60 % Prozent des Fräsgutes direkt nutzbar. Die getrennte Gewinnung der Asphaltschichten erhöht die Qualität des Recyclingmaterials deutlich. Nach dem Sieben und Brechen mit den Kleemann Anlagen wird das aufbereitete Material in Asphaltmischanlagen erneut eingesetzt. Maschinen von Vögele und Hamm schließen den Kreislauf mit Einbau und Verdichtung. So entsteht ein effizienter, nachhaltiger Prozess – vom Ausbau über die Aufbereitung bis hin zur Wiederverwendung.

Fräsen, Aufbereiten und Mischen

Als Mitaussteller der VDMA Services GmbH war Kleemann Teil der Crushing Zone (VDMA) – einem herstellerübergreifenden Demonstrationsbereich, der technologieoffen, praxisnah und zukunftsgerichtet innovative Verfahren der Aufbereitungs- und Recyclingtechnik erlebbar macht. Zusätzlich zur Live-Demonstration war Kleemann auf der Recycling Stage im VDMA Pavillon vertreten. Dort referierte der Kleemann Anwendungsexperte Frank Lebender zum Thema „Kreislauf des Asphaltrecyclings: Fräsen, Aufbereitung, Mischen“ und gab praxisnahe Einblicke in die einzelnen Prozessschritte sowie deren Zusammenspiel.

Direkter Austausch mit den Kleemann Experten

Auch wenn Asphaltrecycling im Mittelpunkt des Messeauftritts stand, zeigte sich in zahlreichen Gesprächen vor Ort das breite Interesse der Besucher an unterschiedlichsten Recyclinganwendungen.

Während der Messelaufzeit nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Experten der Vertriebs- und Servicegesellschaft Wirtgen Deutschland sowie aus dem Kleemann Werk.

www.wirtgen-group.com

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