VEGA und VARIBOX machen Chemikalienmanagement transparent

Beim Lagern und Dosieren von Chemikalien in Intermediate Bulk Containern ist der aktuelle Füllstand eine zentrale Information. Doch bei geschlossenen, doppelwandigen IBC ist von außen nicht erkennbar, wie viel Medium sich noch im Behälter befindet. Gemeinsam mit dem niederländischen IBC-Hersteller VARIBOX hat VEGA eine Lösung entwickelt, die genau diese Transparenz schafft.

80-GHz-Radarsensoren messen Füllstände von außen durch die Kunststoffwand – ohne Öffnen des Gebindes und ohne Kontakt zum Medium
© VEGA

80-GHz-Radarsensoren messen Füllstände von außen durch die Kunststoffwand – ohne Öffnen des Gebindes und ohne Kontakt zum Medium
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VARIBOX-IBC wie die FC 1000 und die kompakte FC 250 sind für den sicheren Umgang mit Säuren, Laugen und Reinigungschemikalien konzipiert. Ihre doppelwandige Konstruktion dient zugleich als integrierte Auffangwanne und schützt Menschen, Produkte und Umwelt. Gleichzeitig erschwert sie jedoch die Füllstandkontrolle im laufenden Betrieb.

VEGA nutzt dafür die Vorteile der 80-GHz-Radartechnik. Die Radarwellen durchdringen die Kunststoffwand des Behälters und erfassen berührungslos die Oberfläche des Mediums. Der Sensor wird außen am IBC montiert. Das Gebinde bleibt geschlossen, eine Kontamination wird vermieden und der Sensor kommt nicht mit aggressiven Medien in Kontakt. „Der eingesetzte Radarsensor hat den Vorteil, dass er durch die Kunststoffschichten der VARIBOX misst“, erklärt Torben Pfeffer, Account Manager VARIBOX DACH. „Das Gebinde muss nicht geöffnet werden und wird somit nicht kontaminiert.“

Ein weiterer Vorteil: Der Sensor gehört nicht zum einzelnen Behälter, sondern zur Entnahmestelle. Wird ein leerer IBC gegen einen vollen ausgetauscht, bleibt die Messtechnik an Ort und Stelle. So genügt in vielen Anwendungen ein Messgerät pro Entnahmestation.

Für mobile oder schwer zugängliche Behälter kommt der autarke VEGAPULS Air 41 zum Einsatz. Er überträgt Messwerte per NB-IoT, LTE-M oder LoRaWAN an das VEGA Inventory System. Dort werden Füllstände visualisiert, Verbräuche dokumentiert und Nachfüllzeitpunkte besser planbar. Für stationäre Anwendungen mit direkter Anlagenintegration bietet sich der VEGAPULS 31 mit 4 … 20 mA-/HART-Signal an.

Speziell entwickelte VEGA-Halterungen sorgen dafür, dass die Sensoren reproduzierbar an der optimalen Messstelle sitzen. So machen VARIBOX und VEGA sichere Chemikalien-IBCs fit für die digitale Bestandsführung – und aus bislang „blinden“ Behältern transparente Bausteine moderner Chemikalienlogistik.

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